Frankreich führt verpflichtende E-Rechnung ein: Das gilt ab 2026 für Unternehmen
Wer heute noch Rechnungen als PDF per E-Mail verschickt, arbeitet nach einem Modell, das in Frankreich bald der Vergangenheit angehört. Ab September 2026 gilt dort die gesetzliche Pflicht zur elektronischen Rechnungsstellung – und zwar für alle mehrwertsteuerpflichtigen Unternehmen, die in Frankreich geschäftlich tätig sind. Was zunächst nach einer bürokratischen Neuerung klingt, ist in Wirklichkeit ein tiefgreifender Wandel in der Art, wie Unternehmen miteinander abrechnen. Und dieser Wandel betrifft nicht nur französische Firmen: Wer als deutsches Unternehmen Waren oder Dienstleistungen nach Frankreich liefert oder von dort bezieht, wird die Auswirkungen unmittelbar spüren.
In diesem Beitrag erklären wir, was hinter der Reform steckt, wen sie betrifft, welche technischen Anforderungen damit verbunden sind – und was Sie als Unternehmen konkret tun sollten, um rechtzeitig vorbereitet zu sein.