Merkmale, Funktionen und deren Verwendung

Automatische Quellensuche

Benutzerfreundlich sucht der Projektor selbst nach angeschlossenen Bildquellen.

Blank, Mask, Shutter

Das projizierte Bild wird abgedunkelt. Jetzt haben Sie die volle Aufmerksamkeit des Publikums auf sich gelenkt. Sinnvoll auch bei kleinen Pausen, damit sie den Projektor nicht neu hochfahren müssen. Das schont die Lampe, aber Achtung! Weil diese Funktion die 3LCD-Chips extrem belastet, ist die Funktion meist auf max. 15 Minuten limitiert. Danach schaltet sich die Lampe ab.

Deckenmontage

Mobile Projektoren erzeugen das Bild oberhalb der Projektionsebene. Soll der Projektor an der Decke montiert werden, muss der Projektor das Bild unterhalb der Projektionsebene erzeugen. Dazu dreht man den Projektor einfach um und aktiviert im Menü die Funktion „Deckenmontage“ – das Bild wird gedreht und ist jetzt wieder aufrecht zu sehen. Im Boden des Projektors sind Gewindebohrungen für die Deckenbefestigung vorgesehen.

Digital Zoom
Vergrößerung von Bildausschnitten, damit man auch in der letzten Reihe das „Kleingedruckte“ aus einer Tabelle lesen kann. Die Größe des Bildes selbst bleibt erhalten. Vergleiche •Zoom.

Freeze
Einfrieren des projizierten Bildes während der Präsentation. Sie können nun Veränderungen am PC vornehmen, z. B. weiter blättern, ohne dass das Auditorium es bemerkt.

OSD
Über das OnScreenDisplay im projizierten Bild wird die gesamte Bedienerführung realisiert. Sinnvoll ist ein variables OSD, damit bestimmte Bildteile nicht ständig verdeckt werden. Den Dialog kann man bei einigen Projektoren auch abschalten, damit im Bild gar nichts verdeckt wird.

Projektionsverhältnis PV (siehe Abbildung 1)
Diese Angabe ist projektorenspezifisch und dient der Berechnung der Größe bzw. Entfernung des projizierten Bildes. Angegeben wird das Verhältnis von Entfernung (zwischen Objektiv und Projektionswand) zu Bildbreite. Ist die Bildbreite gegeben, multipliziert man mit dem PV und erhält die Entfernung. Ist die Entfernung gegeben, dividiert man durch das PV und erhält die Bildbreite. Bei Zoomobjektiven gibt man immer die Extremwerte an.

Reset, Werkseinstellungen
Das kennen Sie von Ihrem PC: Wenn gar nichts mehr geht, aktivieren Sie diese Funktion. Alle Einstellungen werden auf Mittelwert bzw. Grundeinstellung gesetzt. Möglicherweise müssen Sie nun die Menüsprache von Englisch auf Deutsch stellen.

Trapezkorrektur, Keystonekorrektur
Bei paralleler Projektion erzeugen alle mobilen Beamer ein rechteckiges Bild oberhalb der Projektionsebene. Reicht die Höhe des Projektionsbildes nicht aus, kann man viele Projektoren durch Ausfahren eines Stellfußes kippen. Jetzt entsteht aber ein trapezförmiges Bild, die Oberseite ist breiter als die Unterseite des Bildes. Die automatische (oder manuelle) Trapezkorrektur rückt das Bild elektronisch gerade – allerdings unter erheblichem Qualitätsverlust durch Umrechnung von Bildpunkten! Unterwegs ist diese Funktion äußerst praktisch, in der Festinstallation sollte man sie niemals verwenden. Viel besser ist das Ergebnis, wenn man den Projektor auf einen höhenverstellbaren Projektortisch stellt oder den dafür vorgesehenen Keystonebügel der Projektionswand benutzt.

Weitwinkelobjektiv
Um auch in kleinen Räumen mit wenig Platz große Bilder zu erzeugen, werden zunehmend bei mobilen Projektoren Objektive mit kurzer Brennweite und damit kleinem Projektionsverhältnis angeboten. Diese Projektoren sind besonders empfindlich bezüglich des Trapezeffektes. Bitte unbedingt parallel projizieren!

Zoom
Anpassung der Größe des projizierten Bildes an die Größe der Projektionswand nur durch das Drehen des Zoom-Ringes am Objektiv. Der Zoombereich von Projektionsobjektiven ist mit 1,3 zu 1 (Größtes Bild zu kleinstes Bild bei festem Abstand) viel kleiner als bei Kameras.

November 27th, 2012|